Alone in the Dark (Kanada/BRD/USA 2005)

Alone in the Dark – Fürchte die Finsternis (Originaltitel: Alone in the Dark)ist ein Horror-Thriller des deutschen Regisseurs und Produzenten Uwe Boll (House of the Dead) aus dem Jahr 2005. In den Hauptrollen spielen Christian Slater, Tara Reid, Frank C. Turner, Matthew Walker und Stephen Dorff.

Der auf übernatürliche Phänomene spezialisierte Privatermittler Edward Carnby (Christian Slater) hat von einer Reise ein über 10.000 Jahre altes Artefakt mitgebracht. Seine Freundin, die Archäologin Aline Cedrac (Tara Reid), versucht die Geheimnisse des Artefakts zu ergründen.

Inzwischen passieren merkwürdige Dinge: Unbescholtene Bürger verwandeln sich in blutrünstige Zombies und attackieren friedfertige Menschen. Urheber des Ganzen scheint der skrupellose Professor Lionel Hudgens (Matthew Walker) zu sein, der das dunkle Geheimnis des Artefakts für seine finsteren Pläne nutzen will. Damit kann er das Tor zwischen der realen Welt und dem Reich der dunklen Mächte kontrollieren.

Carnby, Aline und der Regierungsagent Burke (Stephen Dorff) kommen der grausamen Wahrheit allerdings auf die Spur. Einer Wahrheit, die ihren Ursprung in Carnbys Kindheit hat...

Der Film entstand überwiegend in Vancouver als kanadisch- deutsch- US-amerikanische Koproduktion mit einem geschätzten Budget von 20 Mio. US-Dollar. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Videospiel von Atari/Infogrames aus den 1990er Jahren.

Handlung

Detektiv Edward Carnby, der sich auf Übernatürliches spezialisiert hat, bringt von einer seiner Expeditionen ein uraltes Artefakt der Abkani-Zivilisation mit. Er beauftragt die Archäologin Aline Cedrac, herauszufinden, worum es sich dabei handelt. Während ihrer Nachforschungen geschehen mysteriöse Dinge - 19 Menschen verwandeln sich urplötzlich in Zombies und greifen ihre Mitmenschen an.

Alles deutet darauf hin, dass der Professor Lionel Hudgens versucht, das Geheimnis der Abkanis für sich zu nutzen, um damit das Tor, welches die Welt der Menschen und die Welt der dunklen Mächte verbindet, zu kontrollieren.

Edward macht sich zusammen mit Aline und seinem Ex-Partner Burke auf die Suche und schon bald müssen sie die schreckliche Wahrheit erkennen. Alles begann vor vielen Jahren und Edward muss sich ein weiteres Mal mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen.

Filmografische Daten

Laufzeit: 94 Minuten
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren (Hinweis: Es existiert auch eine FSK-18-Fassung!)
Mit Christian Slater, Tara Reid, Stephen Dorff, Frank C. Turner, Matthew Walker, Will Sanderson, Mark Acheson, Darren Shahlavi, Karin Konoval, Craig Bruhnanski, Kwesi Ameyaw, Dustyn Arthurs, Catherine Lough Haggquist, Ed Anders, Brad Turner u.a.

Kinostart (BRD): 24. Februar 2005
DVD-Start (BRD): 2. November 2005

Siehe auch

Weitere Videospiel-Verfilmungen:
Mortal Combat (1995)
Wing Commander (1999)
Tomb Raider (2001, 2003)
Resident Evil (2002, 2004)
Alien vs. Predator (2004)
House of the Dead - von Uwe Boll
Doom (2005)
• Halo (geplant für 2007)

Netmarks

http://www.alone-in-the-dark.com/
http://www.aloneinthedarkthemovie.com/ (Lions Gate Entertainment)
http://german.imdb.com/title/tt0369226/ (IMDb)

Rezensionen, Kritiken und Meinungen
Sil sagte vor 8 Jahre 44 Wochen:

Während das Computer- und Videospiel stilprägend war für das ganze Genre des Survival-Horror und Produktionen wie Resident Evil inspirierte, erscheint die filmische Adaptation erstaunlich uninspiriert: Handlung, Effekte und Schauspielerei wirken durchweg brav und einfallslos; die ziemlich zusammenhanglos aneinandergehängten Action-Sequenzen erzeugen in ihrer Abfolge weder Spannung, noch vermögen die Action-Sequenzen zu fesseln. Drüber hinaus dürften die Hauprollen mit Christian Slater (Windtalkers) und Tara Reid (American Pie) wohl totale Fehlbesetzungen sein.

Das größte Manko von Alone in the Dark ist aber wohl die mangelhafte atmosphärische Dichte: Es kommt weder Game-Feeling auf, noch entsteht auch nur annäherungsweise die bedrohliche Stimmung, die H. P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos eigentlich auszeichnet.

Wenig verwunderlich: Der Film erreichte bei den IMDb-Ratings eine äußerst schlechte Bewertung von 2,3 von 10 bei 6.564 abgegebenen Stimmen (Stand: Januar 2006). Der Film floppte an der Kinokasse und wurde von der Filmkritik – nicht ganz zu Unrecht – verrissen.

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Siehe auch

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Regie: Michael Roesch, Regie: Peter Scheerer
Bill Moseley, Lance Henriksen, Rachel Specter, Ralf Moeller, Rick Yune
Film
(Spielfilm)
11.09.2010 (cr)
07.08.2012 (ed)
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(Sil)