XIII - Die Verschwörung (Frankreich/Kanada 2008)

XIII - Die Verschwörung (Originaltitel: Le jour du soleil noir / Toutes les larmes de l'enfer / internationaler Synonymtitel: XIII - The Conspiracy) ist ein zweiteiliger Thriller von Duane Clark aus dem Jahr 2008. In den Hauptrollen spielen Val Kilmer, Stephen Dorff, Caterina Murino, Greg Bryk, Lucinda Davis und Stephen McHattie.

Während ihrer Rede zum Unabhängigkeitstag wird die Präsidentin der Vereinigten Staaten von einer tödlichen Kugel getroffen. Der Attentäter kann nur knapp entkommen. Drei Monate später findet ein älteres Ehepaar im Wald einen verletzten Mann. Er kann sich an nichts mehr erinnern, nicht einmal an seinen Namen. Einziger Hinweis auf seine Identität ist die Tätowierung "XIII" an seinem Hals. Und bald stellt sich heraus, dass er eine professionelle Kampfausbildung durchlaufen haben muss. Er verfügt nicht nur über blitzartige Reflexe, sondern auch über einen ausgesprochenen Killerinstinkt. Handelt es sich hier um den fieberhaft gesuchten Präsidentenmörder? XIII wird in eine weit verzweigte Verschwörung hineingezogen und gnadenlos von der Regierung und den Geheimdiensten gejagt...

Literatur

  • William Vance, Jean Van Hamme: Le jour du soleil noir. Paris: Dargaud 1984
  • William Vance, Jean Van Hamme: Là où va l'Indien. Paris: Dargaud 1985
  • William Vance, Jean Van Hamme: Rouge total. Paris: Dargaud
  • William Vance, Jean Van Hamme: Treize contre un. Paris: Dargaud 1991
Rezensionen, Kritiken und Meinungen
asb sagte vor 5 Jahre 20 Wochen:

Basierend auf einer Comicserie von William Vance und Jean Van Hamme setzt Regisseur Duane Clark das allgegenwärtige Motiv der Habgier filmisch als TV-Zweiteiler um: Wer bereits über Macht verfügt, begnügt sich nicht mit dem, was er hat, sondern strebt nach immer mehr Macht. Wenngleich die bahnbrechenden Fernsehserie 24 ebenso von Verschwörungen, Attentaten und Terroristen wimmelt, erinnert XIII in seiner Radikalität eher an die X-Files. Auch der getragene Erzählrhytmus und die lakonische Grundstimmung unterscheidet XIII vom actionreichen 24 - hier zeigen sich eher Parallelen zur Bourne-Trilogie. Trotz mancher Anknüpfungspunkte zu vorbestehenden Werken durchaus sehenswert!

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